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Vita

Nach seinem Regiedebüt mit Leonard Evers' GOLD!  (2022) und

Attila Kadri Sendils Die Bremer Stadtmusikanten (2023) am    Staatstheater Cottbus, arbeitet Johannes Oertel seit Januar 2024 freischaffend. Seit April 2026 ist er zudem als Teamassistent der Opernintendanz unter Rebekah Rota fest an der Oper Wuppertal tätig.

Geboren 1995 in Berlin, hatte Johannes Oertel als Sohn zweier Opernsänger*innen schon in früher Kindheit aktive Berührung mit dem Musiktheater. Als Mitglied des Kinderchores und der Statisterie der Komischen Oper Berlin arbeitete er so u.a. auch solistisch mit            Peter Konwitschny (Kleiner Mozart, Don Giovanni2003) und          Richard Jones (Marien's Knabe, Wozzeck, 2004).

Auf erste Hospitanzen bei Herbert Fritsch (Don Giovanni, Komische Oper Berlin, 2014), Simon Stone (Die tote Stadt, Theater Basel 2016) und  Harry Kupfer (Lady Macbeth von Mzensk, Bayerische Staatsoper, 2016) folgte das Studium der Theater- und Musikwissenschaft, sowie Kunstgeschichte an den Universitäten in München und Krakau.  Während dieser Zeit konnte Johannes Oertel eine stetige Tätigkeit als Gast-Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper etablieren und arbeitete so u.a. mit Christiane Lutz (The Consul, 2017), Jessica Glause (MOSES, 2017) und Axel Ranisch (Orlando paladino, 2018) im Rahmen der Münchner Opernfestspiele. Außerdem betreute er als Dramaturg Julien Chavaz' szenische Interpretation von Dieterich Buxtehudes Membra Jesu nostri unter dem Titel Teenage Bodies für Opèra Louise Fribourg mit Einladungen u.a. ins Theater Rigiblick Zürich und zum Grimeborn Festival im Arcola Theatre London. 

Nach Studienabschluss war Johannes Oertel von 2020 bis 2023 fester Regieassistent und Abendspielleiter der Musiktheatersparte am Staatstheater Cottbus. Seine beiden Regiearbeiten waren über mehrere Spielzeiten hinweg erfolgreicher Bestandteil des Repertoires, GOLD! wurde darüber hinaus auf Gastspiel ans Brandenburger Theater eingeladen. 

 

Seit dem Wechsel in die Freiberuflichkeit übernahm Johannes Oertel u.a. die szenische Leitung der Wiederaufnahme von Bastian Krafts Rusalka an der Staatsoper Stuttgart, sowie die Chor-Regie bei Roger Vontobels Lohengrin am Nationaltheater Mannheim. Außerdem war er Assistent von Ewelina Marciniak (Siegfried, Bühnen Bern, 2024), Benedikt von Peter (Götterdämmerung, Theater Basel, 2024) und Stephan Märki (Tristan und Isolde, Korea National Opera, 2025). Darüber hinaus war Johannes Oertel Finalist im Bewerbungsprozess um die Position des Stage Director im Jette Parker Artists Programme am Royal Opera House Covent Garden London im Rahmen dessen Regiekonzepte für Peter Grines und L'Italiana in Algeri entstanden. 

Im Sommer 2025 arbeitete Johannes Oertel erstmals als Coach für szenische Interpretation für junge Sänger*innen im Rahmen der Sommerkurse des Passaggio Network Salzburg und wird diese Tätigkeit im Sommer 2026 fortsetzen.

Portraits

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